VDP

Verband der Pudelfreunde Deutschland e.V. (VDP) Gruppe Schkopau

Gegr-1952
Hundepflege
Enja
Tschesaria
Vayana vom Studio S3
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Bella Pascha
Bobby,Snuggles Wotan
Cherry Einstein

Styling und Pflege des Pudels

Soll ein Pudel ein perfektes Aussehen haben, braucht er etwas Pflege.
Wird ein Welpe von Anfang an daran gewöhnt, gebadet, gefönt und gebürstet zu werden, gibt es später keine Probleme bei der Pflege.
Täglich Bürsten ist nicht erforderlich aber es erleichtert die Arbeit und man ist in kürzester Zeit fertig.
So würde man z.B. eine Zecke rechtzeitig entdecken und entfernen können.
Vorbeugend gibt es beim Tierarzt auch Mittel, mit denen man das Fell benetzen kann.
Die jährliche Impfung ist bei allen Hunden sinnvoll, für Ausstellungshunde aber Pflicht.
Die perfekte Schur überlässt man am besten einem Fachmann für Hundepflege, wobei nicht jeder die Ausstellungsschur für Pudel perfekt beherrscht.
Mit etwas Geschick kann man auch einmal selbst Hand anlegen, zumindest beim Baden und Fönen.
Zähneputzen sollte ebenfalls zum Ritual gehören um Zahnsteinbildung einzuschränken.
Krallen schneiden, Ohren reinigen und falls erforderlich auch auszupfen, ist von Zeit zu Zeit erforderlich.
Dies erledigt auch der Pflegefachmann oder der Tierarzt.
In der Gruppe Schkopau sind zwei Hundepflegerinnen mit langjähriger Erfahrung in allen Schurarten organisiert, die auch allerlei Pflegeprodukte und Zubehör für den Hund in ihrem Salon anbieten.
 
Mit Rat und Tat zur Seite stehen:

Im Mansfelder Land: Frau Felicitas Bauerfeld, Obermühlenstraße 4, 06333 Hettstedt Tel. 03476810665

Im südlichen Halle: Frau Brigitte Grube, Weizenweg 2, 06132 Halle, Tel. 03457766000


Frau Grube ist bereits 8 mal vom VDP mit der “Goldenen Schere” für die schönste Modeschur geehrt worden.
Die Fa. Hartkopf, Solingen, verlieh ebenfalls die” Goldene Schere” groß mit Anstecknadel

Nun die drei häufigsten Schurarten auf einen Blick:

Modeschur

Modeschur

Puppy-clip

Puppy-Clip

Ein Welpe kommt ins Haus, was ist zu tun?

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Nord-clip

Nord-Clip

Wenn mann sich für einen Pudel entschieden hat, wie schon zuvor Albrecht Dürer, Johann Wolfgang von Goethe,
Heinrich Heine und viele andere Prominente, wird man dem Charme des Pudels bald erlegen sein.
Damit die Integrierung in die Familie klappt, gibt es einige Dinge zu beachten.
Sind Kinder in der Familie, haben Eltern die Aufgabe, Verantwortung zu übertragen und das Tier artgerecht zu behandeln.

Hunde sind kein Spielzeug!
Der Welpe bleibt nicht ein so kleines niedliches Wollknäuel, das Tier wird auch mal krank und alt und es bedarf
lebenslang der menschlichen Fürsorge. Wer dazu bereit ist, kann sich auf einen treuen Begleiter freuen.

Zur Grundausstattung gehören:

Ein weiches Halsband und eine Leine.
Ein Schlafkörbchen oder eine Hundematte (waschbar) wo sich auch der ausgewachsene Hund noch ausstrecken kann.
Futter- und Wassernapf, speziell für Pudel konisch geformt, damit die Ohrenbehänge sauber und trocken bleiben.
Kamm und Bürste zur Fellpflege.
Geeignetes Spielzeug.
Ein Beisskorb (ist in öffentlichen Verkehrsmitteln meist Pflicht)

Gleich nach Ankunft zeigt man dem Welpen sein neues zu Hause und weist ihm seinen Schlafplatz zu.
Er schliesst sich dem Menschen an, der sich am Meisten mit ihm beschäftigt und der ihn füttert.
Die ersten Nächte können zu einer harten Probe für die Zweibeiner werden.
Der Welpe fühlt sich einsam, sodass hier Durchsetzungsvermögen gefragt ist.
Ein Mitbringsel aus der Welpenstube, aber auch ein alter Schuh oder ein ungewaschenes Kleidungsstück können ein
guter Trost als Ersatz für seine Wurfgeschwister sein.

Wie wird der Welpe stubenrein!

Zunächst weiss der Hund nicht, dass er etwas falsch macht, wenn ein Malheur passiert. Bestrafung nützt gar nichts!
Der Besitzer hat es in der Hand, schon bei den ersten Anzeichen einer Entleerung, wie Schnüffeln und im Kreis drehen,
muss der Welpe sofort ins Freie gebracht werden. Hat er sich gelöst wird er reichlich belohnt.
Diese Prozedur wiederholt sich anfangs aller zwei Stunden, nach dem Schlafen, Fressen oder Trinken. Wenn das
konsequent durchgeführt wird, macht sich der Hund von selbst bemerkbar, um sich im Freien ein Lob für das Lösen abzuholen
Bei aller Erziehung kommt es auf den Ton an. Geht es in der Regel ganz gelassen und freundlich zu, wird ein streng
ausgesprochenes Wort andere Strafen überflüssig machen. Sollte doch einmal Strafe nötig sein, dann hilft ein Griff in den
Nacken, so wie es die Hundemutter auch gemacht hat.

Das Hochheben erfolgt durch Umfassen des Brustkorbes, die andere Hand stützt das Hinterteil ab. Niemals an den
Vorderläufen hochheben.
Ein junger Hund sollte weder springen noch Treppen laufen um Schäden an Vorder - und Hinterläufen zu vermeiden.

Die Grundkommandos “Komm, Sitz, Platz” sollte jeder Hund befolgen können. Mit einer langen Leine kann man den
Hund bei “Komm” zu sich ziehen. Mit Lob und Leckerlis begreift er bald. Ist er doch einmal weggelaufen und kommt
wieder, wäre ein Tadel falsch, den er hat immer Lob fürs Kommen erhalten. Die “Straftat” liegt viel zu lange zurück.
Für “Sitz” drückt man das Hinterteil zu Boden, für “Platz” drückt man noch zusätzlich den Nacken nach unten.

Zeigen sie ihrem Hund, dass sie sich über korrekt ausgeführte Kommandos freuen und vergessen sie nie Leckerlies
und Lob. Die nächsten Kommandos wären dann “Steh, Aus” und das Stöckchen bringen..

Besonders wichtig für einen Pudel ist die Fellpflege. Erst gegen den Strich bürsten, einen groben und zum Schluss einen
feinen Kamm verwenden. Die Krone nach vorne kämmen. Niemals auf den Kopf fassen.

Wer berücksichtigt, täglich ca. zwei Stunden Zeit für den Pudel zu reservieren, wird nicht enttäuscht werden und viel
Zuneigung und Treue zurückbekommen.
Das erste Jahr, vom kleinen Tolpatsch zum erwachsenen Hund, die Fortschritte aber auch die Missgeschicke sind eine
tolle Erfahrung für jeden Hundehalter.

 

Ernährungsplan für Welpen kleiner Rassen bis zum 12. Monat

2. Monat

4-6 Fütterungen

 

Zwischen

7.00 und 19.00 Uhr

3. Monat

3-4 Fütterungen

 

Zwischen

7.00 und 19.00 Uhr

4.u.5. Monat

2-3 Fütterungen

 

Zwischen

8.00 und 18.00 Uhr

6.u.7. Monat

2 Fütterungen

 

Zwischen

9.00 und 17.00 Uhr

8.-12. Monat

2 Fütterungen

 

Zwischen

9.00 und 15.00 Uhr

ab 12. Monat

1 Fütterung

 

Zwischen

13.00 oder 18.00 Uhr

(besser sind 2 kleine Mahlzeiten morgens und abends)

Fütterungsvorschlag

Gekochtes Geflügel- oder Rindfleisch mit gekochtem Reis oder Haferflocken, dazu Möhrchen, kleingeschnitten mit
Kalktablette oder Pulver, etwas Vitaminpaste.
Wöchentlich können 1-2 gekochte Eier gefüttert werden.
Als Belohnung einige Welpenleckerlis während der Erziehung.

Erlaubtes Futter

Rindfleisch, Geflügel, Kalbfleisch, Kaninchen, Herz, Leber,
Fisch, alles gekocht ohne Knochen u. Gräten.
Flecke roh und gekocht.
Obst ohne Kerne in kleinen Mengen.
(Banane, Äpfel, Mandarine, Kiwi)
gek. Gemüse.
Welpenernährung der bekannten Hersteller.
Alles bitte aber niemals aus den Kühlschrank,
sondern bei Raumtemperatur oder mit heisser Brühe
angewärmt anbieten.

Verboten ist

frisches Brot,
Bratensoße,
Gekochte Kartoffeln,
rohes Ei,
Knochen aller Art,
scharfe Gewürze,
Lebertran,
rohes Fleisch (bes. Schwein)
Nüsse,
Tischabfälle
und Essenreste

Delikatessen für den Hund sind:

Luftgetrocknetes wie Ohren, Fleisch von Rind und Lamm, Pansen, Ochsenziemer, Kauartikel aus Büffelhaut zur Zahnreinigung.
Verschiedenste Kroketten der bekannten Hersteller

Reisen mit Hund

Während Katzen immer in ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchten, wollen Hunde ihre Menschen am Liebsten überall hin begleiten.
Bei Buchung der Unterkunft sollte das Haustier mit angemeldet werden, um keine bösen Überraschungen zu erleben.
Für das Ausland müssen die Einreisebestimmungen beachtet werden.
Ein Heimtierausweis vom Tierarzt ist erforderlich.
Während der Fahrt im PKW sollten kleinere Tiere im Transportkäfig, alle anderen durch ein Gitter oder Haltegurt gesichert sein.
Kurz vor Antritt der Fahrt sollte kein Futter mehr gereicht werden, während der Fahrt Wasser und kleine Leckerlies anbieten.
Möglichst aller 2 Stunden Auslauf- und Pipipausen einlegen.
PKW-Fenster während der Fahrt geschlossen halten.
Niemals ein Tier im parkenden Auto zurücklassen.
Zu bedenken ist, das der Sonnenstand sich ändert und das Auto in der Sonne steht.
Innerhalb kürzester Zeit erhitzt sich das Auto so stark, das ein Hund dies womöglich nicht überlebt.
Ausreichend Futter, den Napf, Spielzeug und Kissen bzw. Decke oder Körbchen von zu Hause mitnehmen.
Bei empfindlichen Tieren auch eine kleine Reiseapotheke, Zeckenmittel, Reisetabletten, Kamm und Bürste, eine Ersatzleine und ein Maulkorb sollten auch mit ins Reisegepäck.

 

Reisepudel

Gute Reise!

Reisepudel 2
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